💙 Mehr als Sport

Trauer & Fußball

Warum Ballfieber Colonia mehr ist als ein Fußballverein – und wie Bewegung trauernden Kindern Kraft, Gemeinschaft und einen sicheren Ort geben kann.

Trauer gehört zum Leben – auch zum Leben von Kindern. Wenn ein Elternteil, ein Geschwisterkind oder ein anderer wichtiger Mensch stirbt, gerät die Welt ins Wanken. Gerade Kinder haben dann oft keine Worte, aber sie haben Bewegungen, Gefühle und das Bedürfnis nach einem sicheren Ort.

Fußball kann ein solcher Ort sein: Hier dürfen Kinder laut sein, lachen, rennen, atmen – und für einen Moment spüren, dass sie trotz allem lebendig sind.

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Aus zwei Welten entstanden

Ballfieber Colonia ist aus zwei Welten entstanden: aus der Praxis der Trauerbegleitung und aus der Liebe zum Kinderfußball. Bevor Ballfieber gegründet wurde, leitete unser Gründer Nikola Ramljak Kinder- und Jugendtrauergruppen bei TrauBe e.V. in Köln. Die Erfahrungen aus dieser Arbeit sind tief in unserem Satzungszweck verankert: Wir wollen Kinder in schweren Lebensphasen stärken – mit Gemeinschaft, Bewegung und sicheren Beziehungen. Fußball ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Kindern Halt, Struktur und Freude zu geben.

Was Fußball in der Trauer leisten kann

Gleichzeitig bleibt das, wofür wir stehen, bestehen: Wir glauben daran, dass Fußball in der Trauer Kraftspender sein kann.

Kinder können beim Spielen ihre eigenen „Superkräfte" spüren, neue Energie tanken und erfahren, dass sie mit ihrer Geschichte nicht allein sind. Jugendliche profitieren vom Kontakt auf Augenhöhe in der Gruppe und finden oft über den Sport einen Zugang zu Gefühlen, für die ihnen sonst die Worte fehlen.

Deshalb arbeiten wir weiter daran, eigene Formate zu entwickeln, in denen Trauerbegleitung und Fußball sicher, würdevoll und ohne kommerziellen Druck zusammenkommen – im Sinne der Kinder und ihrer Familien.